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Hamburg per Fahrrad – Tipps zum Tagestrip

Miete ein Fahrrad in Hamburg.

Diese Woche trafen wir Natalie, eine deutsche Studentin aus dem Norden, die für uns Hamburg per Fahrrad erkundet hat. In diesem Post gibt sie uns ein paar Insider Tipps, was man in Deutschlands berühmtester Hafenstadt auf jeden Fall gemacht haben sollte, wenn man wie sie nur ein kleines Budget zur Verfügung hat.

Also, was denkst du, ist das Muss, wenn man Hamburg per Fahrrad erkunden will?

Hamburg. Fragt man einen gebürtigen Hamburger was es ist, das die Stadt so anziehend für die Außenwelt macht, bekommt man meist dieselbe Antwort: die Alster, das Hafenstadt-Flair, die Altstadt und -natürlich- die unbegrenzten Möglichkeiten zum Shoppen.

Der Vormittag…

Aber lasst uns den Tag da beginnen wo er anfängt – mit dem Frühstück. Als Studentin habe ich meist nicht viel Geld für Freizeitaktivitäten übrig, aber möchte dennoch etwas erleben. Um Hamburg per Fahrrad zu erkunden, empfehle ich euch Räder auszuleihen. Das ist nicht nur preisgünstig, sondern auch flexibel und unabhängig von Bus- und Bahnfahrplänen. So lauft ihr auch keine Gefahr, interessante und etwas abgelegenere Seitenstraßen und Plätze zu verpassen, die euch Hamburg erst so richtig näher bringen. Außerdem gelangt ihr mit dem Fahrrad problemlos und in nur 20 Minuten von der Innenstadt zum Café Mutterland. Dieses urige Café befindet sich im Stadtteil Eppendorf und liegt etwas außerhalb des Zentrums. Da es aber ein super Frühstück in gemütlicher Atmosphäre bietet, ist es auf jeden Fall einen Besuch wert!

Anschließend könnt ihr ganz entspannt an der Alster entlang Richtung Stadtzentrum zurück radeln. Dort angekommen, stehen euch viele Möglichkeiten offen. Hamburg bietet endlose Shoppingmöglichkeiten, von Zara und H&M bis hin zu Accessorize und ausgefalleneren Läden. Das Gute daran: Auch fürs Studentenportmonnaie lässt sich viel finden. Am besten schließt ihr eure Räder irgendwo an und schlendert einfach durch die Stadt. Vergesst dabei nicht die Seitenstraßen!

Hamburg per Fahrrad erkunden

Hamburg’s Neuer Jungfernstieg – der beste Ort zum Picknicken

Zeit für eine kleine Pause!

Nach dem vielen laufen und shoppen, seid ihr bestimmt hungrig geworden. Deshalb solltet ihr nun schleunigst ein Sandwich und einen Coffe-To-Go aus einem der vielen Straßencafés oder Supermärkte holen und euch auf den Weg in Richtung „Neuer Jungfernstieg“ machen. Dieser Platz liegt etwas südlich vom Markt und dem Hamburger Rathaus. Hier könnt ihr nicht nur eine tolle Aussicht und die Atmosphäre genießen, sondern euch auch wie waschechte Hamburger fühlen. Einwohner, ganz gleich ob jung oder alt, treffen sich hier an sonnigen Tagen um auf den Stufen zu sitzen und die Sonne zu genießen.

 

 

Hamburg per Fahrrad entdecken

Hamburger Landungsbrücken

…der Nachmittag

Zum späten Nachmittag hin ist es nun an der Zeit, den alten Hafen von Hamburg mit dem Fahrrad erkunden zu gehen. Hier empfehle ich euch einen Besuch im Hamburger Dungeon. Der ist zwar etwas teurer, aber definitiv einen Besuch wert. Ansonsten solltet ihr auf jeden Fall einen Spaziergang entlang der Landungsbrücken machen. Das kostet nichts und ist eine wunderbare Erfahrung, besonders wenn die Sonne schon so langsam untergeht. In diesem Teil der Stadt lassen sich viele alte und eindrucksvolle Gebäude finden, die der Speicherstadt ihren speziellen Charme verleihen. Mit etwas Glück könnt ihr hier auch Schiffe beobachten, die im Dämmerlicht vorbei fahren. Für viele Jahre war dieser Stadtteil bekannt als der Schauplatz für das berühmte König der Löwen Musical und zog daher viele Menschen aus aller Welt an. Wer Fisch mag oder noch etwas hungrig ist, kann hier auch überall ein Fischbrötchen auf die Hand bekommen.

An welchen Orten lässt es sich günstig und lecker zu Abend essen?

Nachdem ihr den ganzen Tag aktiv unterwegs gewesen seid, solltet ihr Hamburgs viele Möglichkeiten zum Essen gehen auskosten. Da es natürlich preisgünstig aber trotzdem lecker sein soll, empfehle ich euch mit dem Fahrrad zurück zum Stadtzentrum zu fahren. Hier lassen sich in den Seitenstraßen versteckt günstigere und dennoch gemütliche Restaurants finden. Als Tipp schlage ich euch das italienische Restaurant „Pizza Bande“ vor. Hier könnt ihr leckere italienische Pizza zu kleinen Preisen in einer gemütlichen Atmosphäre genießen. Dieser Ort gilt sogar als die beste Pizzeria Hamburgs und ist zudem vegetarier- und veganerfreundlich!

Wie sieht das Nachtleben in Hamburg aus & welche Clubs und Bars sollte man auf keinen Fall auslassen?

Vermutlich habt ihr schon von Hamburgs phänomenaler Partyszene und ihren ausgefallenen Clubs auf der Reeperbahn gehört. Die Reeperbahn hat eine eigene Bus- und Bahnhaltestelle und die wohl bekanntesten Clubs sind die Große Freiheit 36, das H1, Thomas Read und Moondoo. Trotzdem solltet ihr die kleineren Bars und Clubs nicht auslassen, denn hier tummeln sich viele Einheimische, mit denen man ins Gespräch kommen und vielleicht sogar ein paar gute Tipps erhalten kann.
Bei allem, was ihr macht, solltet ihr immer auf eure Handtaschen achten, da Diebstähle auf der Reeperbahn keine Seltenheit sind. Noch ein letzter Tipp: Frauen sind in der Herbertstraße meist nicht gern gesehen, da sie als Konkurrenz gesehen werden.

Ich hoffe, ihr habt einen kleinen Eindruck von der Stadt bekommen und ich konnte euch davon überzeugen, dass „Hamburg per Fahrrad erkunden“ eine super Methode ist, die Stadt kennenzulernen. Viel Spaß bei eurem Ausflug!

Miete ein Fahrrad in Hamburg.

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